„Was heißt das jetzt schon wieder?“ – Das Jugendsprache-Lexikon
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Cybergrooming bezeichnet das gezielte Ansprechen und Manipulieren von Kindern oder Jugendlichen über das Internet durch Erwachsene mit dem Ziel, sexuelle Kontakte vorzubereiten oder zu erzwingen. Täter bauen dabei oft zuerst Vertrauen auf, indem sie sich als Gleichaltrige ausgeben oder freundlich und unterstützend wirken. Das Ganze passiert häufig über Chats, Social Media oder Online-Spiele und ist eine Form von sexueller Gewalt im digitalen Raum.
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„Delulu“ ist ein Jugend- und Internet-Slang und eine Abkürzung von „delusional“ (englisch für „wahnhaft“). Damit beschreibt man meistens ironisch, dass jemand unrealistische oder übertriebene Vorstellungen hat, zum Beispiel in Bezug auf Beziehungen oder Wünsche. Oft wird es aber auch selbstironisch genutzt, etwa im Sinne von „Ich weiß, das ist unrealistisch, aber ich tue so, als wäre es möglich“.
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„Dogwhistle“ (auf Deutsch oft „Hundepfeife“) bezeichnet eine versteckte Botschaft in Sprache oder Symbolen wie z.B. Emojis, die für die breite Öffentlichkeit harmlos oder neutral wirkt, aber von einer bestimmten Gruppe mit einer speziellen Bedeutung verstanden wird. Solche Signale werden oft in rechts(extremen) Communities oder der Manosphere genutzt, um bestimmte Einstellungen oder Ideologien anzudeuten, ohne sie offen auszusprechen, um Sperrungen zu umgehen.
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„Goonen“ stammt ursprünglich aus englischsprachigen Internet- und Online-Subkulturen, in denen es einen tranceähnlichen Zustand bei längerer sexueller Selbststimulation beschreibt. Der Begriff hat sich dann über soziale Medien verbreitet und wird heute vor allem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen oft ironisch oder humorvoll als Slang für Masturbation bzw. starkes „Abdriften“ in solche Situationen genutzt. Dabei ist die Nutzung meist nicht wörtlich gemeint, sondern bewusst übertrieben oder scherzhaft.
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„Ick“ ist ein Jugend- und Internet-Slang aus dem Englischen und beschreibt ein plötzliches Gefühl von Abneigung oder Ekel gegenüber einer Person, oft wegen einer kleinen Gewohnheit oder Eigenschaft. Es wird häufig in Dating-Kontexten benutzt, wenn etwas an jemandem „unangenehm“ wirkt und dadurch das Interesse sofort verschwindet. Der Begriff ist informell und wird meist humorvoll oder übertrieben eingesetzt.
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„Impersonation“ bedeutet das Vortäuschen einer fremden Identität, indem sich jemand als eine andere Person ausgibt. Das kann online oder offline passieren, zum Beispiel durch gefälschte Profile in sozialen Netzwerken oder das Auftreten unter einem fremden Namen. Ziel ist oft, Vertrauen zu erschleichen, Informationen zu bekommen oder andere zu täuschen.
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Eine „Lolcow“ ist eine Person, die im Internet dauerhaft zur Zielscheibe von Cybermobbing wird und von anderen für Spott und Unterhaltung „ausgemolken“ wird. Häufig werden dabei besonders verletzliche Menschen, z. B. mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen, gezielt oder ungefiltert ins Lächerliche gezogen.
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„Looksmaxxing“ ist ein Begriff aus Internet-Communities (Manosphere), der das gezielte Optimieren des eigenen Aussehens meistens bei Jungs, beschreibt, um möglichst attraktiv zu wirken. Dazu gehören Softmaxxing: z. B. Sport, Hautpflege, Frisuren oder auch Styling und Kleidung. Oder auch Hardmaxxing: etwa durch unrealistische oder ungesunde Methoden z.B. mit Meth oder gezielter Selbstverletzung. Es geht strukturell häufig mit einer frauenfeindlichen Ideologie einher und wird unter anderem deshalb kritisch betrachtet.
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Mogging (abgeleitet von „Alpha Male of the Group". kurz AMOG) ist ein online Begriff, der bedeutet, jemanden durch das eigene Aussehen, die Statur oder das Auftreten in den Schatten zu stellen oder zu dominieren. (Stammend aus der Looksmaxxing Szene)
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„Rizz" ist ein Begriff aus der Jugendsprache und bedeutet so viel wie Charisma, Flirt-Skills und Ausstrahlung. Das Wort kommt von „Charisma". Wer „Rizz" hat, wirkt charmant, witzig und kann andere leicht um den Finger wickeln.
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Eine Mischung aus „KI Slop" - also billig und schnell produzierten Inhalten und "Propaganda", der gezielten Beeinflussung von Denken, Fühlen und Handeln. Gemeint sind Inhalte, die in großer Menge Aufmerksamkeit erzeugen und dabei Ideen oder Ideologien durch Emotionen, Einseitigkeit oder Falschinformationen verbreiten.
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Wird als bgekürzte Version des Wortes „uncle“ (Englisch für Onkel) verwendet. Damit ist nicht wirklich ein Verwandter gemeint, sondern eine älter wirkende Person, die sich „uncle-like“ verhält. Also etwas cringe, altmodisch oder belehrend wirkt. In der Jugendsprache wird es daher oft humorvoll eingesetzt.
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„Yappen" kommt vom englischen „to yap" und bedeutet so viel wie quasseln oder labern. Also viel reden, oft ohne wirklich wichtigen Inhalt. Damit können sowohl Gespräche als auch lange Chatnachrichten gemeint sein.